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Kirche  Fachwerkkirche Armsfeld
 
Die Kirche von Armsfeld gehört zu den drei ältesten Fachwerk - Kirchen in Hessen. Sie wurde 1587 in Fachwerk errichtet und um 1650 um den Vorraum und den Glockenturm erweitert.
Lesen Sie mehr darüber in der Broschüre 750 Jahre Armsfeld.
 
 
Geschichtliches - Chronik  
 
 
Armsfeld hat nichts mit Armut zu tun, wie der Name vielleicht vermuten lässt, sondern bezeichnet vielmehr den geschichtsträchtigen Aufstieg von den Anfängen als unscheinbares Besitztum Erimbrechtisfelde im 12. Jahrhundert, hin zur malerisch gelegenen Gemeinde Armsfeld als Teil des Naturparks Kellerwald-Edersee.

Der üppige Buchenwald und andere Rohstoffe, wie Eisen und Blei, waren schon vor der ersten kirchlichen Organisation im 12. Jahrhundert eine treibende Kraft in der Entwicklung einer vor-industriellen Bergbau- und Eisenindustrie in Armsfeld und Umgebung.

Nachdem die Junker von Erimbrechtisfelde 1254 ihre Besitztümer zu ihrem Seelenheil an das Kloster Haina übergeben hatten wird das Dorf, auf dessen Bitte hin, vom Grafen Otto von Waldeck von allen Diensten und Abgaben befreit.
Es dauert noch ca. drei Jahrhunderte bis die Pfarrei den heutigen Namen Armsfeld trägt. Doch die Launen der Politik und Unklarheiten in den Besitzverhältnissen trübten des Öfteren das Bild der Entwicklung des, wegen seiner Industrie sehr begehrten, Gebietes. Auch die Lage im Grenzgebiet Hessen/Kassel und Waldeck führte zur beinahen Zerstörung des Dorfes im Jahre 1510.
Klosteranlage Haina
Im Folgenden kamen noch die Reformationsstreitigkeiten hinzu, da Armsfeld durch das Kloster Haina sowohl zum Fürstentum Waldeck als auch zum reformierten Hessen/Kassel gehörte.
Nachdem das Dorf die politischen Krisenjahre überstanden hatte, kam es im 16. Jahrhundert zu einer erfreulichen Wende. Ausländische Bergleute, die in das Gebiet geholt wurden, brachten nicht nur neues bergmännisches und hüttentechnisches Wissen mit, sondern auch die heimischen Bergrechte.
So wurde 1528 für zwei ansässige Bergwerke die sogenannten Bergfreiheiten ausgestellt. Diese Freiheiten, wie Steuerfreiheit, freie Wohnstatt und freies Holz etc. lockten viele Menschen ins Urfftal, was die Erschließung der Ressourcen und die industrielle Entwicklung gleichermaßen vorantreib.
Bergfreiheiten
Der neu gewonnene Reichtum der Dörfer ermöglichte z.B. die Errichtung der 1587 gegründeten Fachwerkkirche in Armsfeld.
Doch wer glaubt, das friedlich gelegene Dorf sei endlichzur Ruhe gekommen, irrt. Der 30-jährige Krieg bringt schwere Verluste an Menschen und häusern. Nach einer kurzen Erholungspause bahn sich schon die nächste Katastrophe an.
Kaum hat sich das Dorf erholt, läutet die Entstehung der Eisenindustrie im Ruhrgebiet den Niedergang der heimischen Arbeitswelt ein.
Gute Hoffnungshütte
 
Es sieht so aus, als könne Armsfeld seine Bewohner nicht länger ernähren, doch eine massive Abwanderung der Menschen ins Ruhrgebiet und nach Amerika um 1815 löst die Probleme bevor sie eskalieren.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts steigt mit dem schwindenden Obrigkeitsstaat der Wohlstand der Bürger. Dieser zeigt sich auch durch eine zunehmende Zahl wohlgenährter Schweine, die sich in den ausgedehnten Buchen- und Eichwäldern sattfressen konnten. Wegen der vielen Schweine erhielten die Armsfelder den spöttischen Beinamen „Armsfelder Dickwätze“.
 
Armsfelder Dickwätze
Im Jahr 1905 bekam Armsfeld als eines der ersten Dörfer eine stehende Wasserversorgung.
Im 20 Jahrhunder erschütterten die beiden Weltkriege die Bühne der Weltgeschichte und auch Armsfeld musste sich mit den Problemen jener Zeit auseinandersetzen.

Doch diese Jahrhundert hatte auch noch weitere Veränderungen für das kleine Dorf im Grünen bereit. Die rasante Entwicklung der Technologie und Wissenschaft und die zunehmende Motorisierung drängten die Landwirtschaft in den Hintergrung.
 
Aktuell:

Seit 1992 engagieren sich die Landwirte im Rahmen des Vertragsnaturschutz, der Landschaftspflege und der extensiven Landwirtschaft. Zukunfsperspektiven schaffen der neu eingerichtete Naturpark Kellerwald-Edersee und die intakte Kulturlandschaft nahe Armsfeld. Ein idealer Ort für Freizeit und Leben, der im Rahmen des sanften Tourismus einer neuen Zukunft in der Freizeit und Erlebnisbranche entgegensehen kann.
 
 
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